Gerade im letzten Jahr habe ich einige Notizen gemacht, die ich hier veröffentlichen möchte: Zu Design und Nachhaltigkeit, tolle Bilder etc.. Erkenntnisse und Alltäglichkeiten – sozusagen mein Notebook.  //  Hier erst mal ein Auftakt – bald geht es weiter! Bei Fragen bitte einfach anrufen – bert odenthal

 

 


13.03.2013  //  Es wird sich viel ändern! Monologwerbung ist vorbei – auf zum Dialog!  //  Nachhaltige Kommunikation verändert die Werbung

 

Wo früher noch Werbung in eine Richtung verlief und der Erfolg fast ausschließlich an Verkaufszahlen gemessen werden konnte, passiert heute etwas anderes. Der Verbraucher will mitreden. Bewertungstools und Kampagnen (wie z.B. die Palmoil-KitKat-Kampagne von Greenpeace) ermöglichen ein echtes Feedback.

 

Unternehmen denken um, denn der Verbraucher will immer mehr saubere Produkte zu einem fairen Preis. Daher fangen immer mehr Unternehmen an, mit Ihren Lieferanten an der Supply Chain zu arbeiten und sie sukzessive zu verbessern. Kompliziert aber machbar.


Wie kommuniziert man nun am besten? Inhalte werden wichtiger!
Unternehmen definieren sich nicht mehr so stark über Produkte, sondern immer mehr über Werte, die sie mit Ihren Endkunden kommunizieren. Werte dienen als Orientierung, Transparenz und Ehrlichkeit sind Instrumente. Das verändert die Qualität und die Form der Werbung – nachhaltig!

 

Meine These: »Nachhaltigkeit wird die Formen und Inhalte 
der Werbung mehr verändern, als wir annehmen.«
 

Die ausführliche Beschreibung der Charts hier downloaden.

Bei Angabe der Quelle dürfen die Charts gerne verwendet werden. Ich bitte um eine kurze Notiz, danke.

 

15.02.2013  //  Biofach Nürnberg: Alles richtig gemacht, roo-bar!  //  Ein schönes Beispiel für gutes Design

Auf der Biofach Nürnberg gab es volle und leere Stände. Einer der sehr beliebten war der von roo-bar. Nicht nur, dass es hier was zu knabbern gab, vor allem bunt, freundlich und "modern organic" – das zieht an. Ich finde, so sollte Werbung für Bioprodukte sein: Klar, frisch, direkt – so dass sich Inhalte, Produkt und Feeling von Käufern decken. Das Design ist übrigens von Anita Klasanova, die auch die Rezepte austüftelt. Mehr unter www.roo-bar.com. Herzlichen Glückwünsch und viel Erfolg!

 

Mein Eindruck von der Biofach / Vivaness: Ich komme wieder. Es gab viele interessante Gespräche, Informationen und begleitende Fachvorträge, von denen ich mir gerne mehr angeschaut hätte. Zwei Tage reichten definitiv nicht aus.

 



30.01.2013  //  Eine Alternative zum Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit / Triple Bottom Line

 

Die etwas gehässige Entsprechung der sog. Triple Bottom Line ist „People, Planet, Profit“ – sie weist darauf hin, dass nur allzuoft das inzwischen etablierte Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit ausgespielt wird. Nur allzuoft habe ich gehört: "Ja das muss sich ja auch alles rechnen." Gemeint war leider nicht, dass sich ein vernünftiges Geschäftsmodell natürlich rechnen muss, sondern Investitionen in nachhaltiges Handeln nur dann getätigt werden, wenn sie sich auszahlen.

Ich finde die Postition von Dr. Prof. Sachs wertvoll, der in seinem Buch "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" für die Perspektive der "ökologischen Leitplanken" plädiert. Diese geben die Möglichkeiten und Grenzen jeden Handelns auf, ob es sich rechnet oder nicht. Das verändert den Standpunkt.

 

Außerdem braucht nachhaltige Veränderung Kultur. Denn wir müssen uns ändern. Wir müssen überlegen, wie wir leben, uns bewegen, wie wir wohnen wollen …. Effizienz alleine reicht nicht aus. Wenn ein Fahrrad ein Statussymbol wird und ein altes Handy Kult, ist das schonmal ein guter Anfang. Für mehr Kultur in der Nachhaltigkeit.
 

Das Pdf hier downloaden.

 

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